Donnerstag, 16. März 2017

Infoveranstaltung der Grundschule Kind 2

2 Jahre ist es nun her, das ich meinen ersten Blogartikel zu unserer Grundschule schrieb. Am Dienstag, genau ein halbes Jahr bevor uns die nächste Einschulung ins Haus steht besuchten mein Mann und ich wieder die Infoveranstaltung der Grundschule.



Soll ich Euch etwas verraten? Ich bin diesmal viel gelassener. Seit fast 2 Jahren besucht nun mein Großer die Grundschule. Das Konzept ist immer noch wie damals beschrieben. Leider ging die damals in meinem Artikel beschriebene kompetente und sympatische Lehrerin nach einem Jahr in ihren wohlverdienten Ruhestand. (Wir bekamen sie tatsächlich als Klassenlehrerin.) Aber ihre Nachfolgerin ist eine ebenfalls sehr begeisternde und motivierende Lehrerin und macht ihre Sache aus unserer Sicht wirklich toll.

Aber worauf ich nun eigentlich hinaus wollte. In diesen fast 2 Jahren, schlossen wir Bekanntschaft mit dem individuellen Lernen und dem Übergreifenden Jahrgangssystem, schauten zu wie der Große Lesen und Schreiben lernte und konnten seine Entwicklung im  hautnah mitverfolgen. Das es in den ersten beiden Jahren noch keine Noten gibt, empfinde ich immer noch als merkwürdig. Aber die Jahresendbeurteilung spiegelte mein Kind in all seinen positiven und nicht so positiven Facetten wieder. Auch die Halbjahresgespräche verliefen konstruktiv und gaben einen Überblick über den Entwicklungsstand unseres Sohnes. Was mich immer noch verunsichert ist die wenige Vergleichbatkeit der Kinder durch das individuelle Lernen. Versteht mich nicht falsch, es geht nicht darum zu vergleichen ob ein Kind besser oder schlechter ist, sondern ich kann nicht einschätzen ob er mit seinem erlernten Wissen gut in der Zeit liegt, oder wir manche Themen noch nacharbeiten sollten. Hier gibt es dann immer Phasen wo er plötzlich mehr nacharbeiten muss, als in anderen Phasen. Ich kann nicht fragen: "An welcher Stelle ist XY in dem Arbeitsheft?".Das liegt aber auch daran, das die Kinder sehr viele Aufgaben und Arbeitsblätter nebenher bearbeiten. Manchmal fehlt mir dann so eine klare Ansage, welche Arbeiten priorisiert werden sollten.
Ich komme mir inzwischen vor wie ein alter Hase in Sachen Schulanfang. Ich bin nicht mehr ganz so aufgeregt, besorgt oder unsicher wie vor 2 Jahren.

Die Informationsveranstaltung der Schule war wie eine kleine Einstimmung auf das nächste halbe Jahr. Der Beginn eines Countdowns mit dem Ziel: Einschulung.

Übrigens, diesmal waren die Folien der Präsentation überarbeitet. Sie waren informativ, von den Größenverhältnissen super eingeteilt, sogar interaktiv und gut strukturiert. Ich hätte es toll gefunden wenn sich die answesenden Grundschullehrerinnen noch einzeln vorgestellt hätten und ein wenig über sich geplaudert hätten. Es waren doch auch ein paar neue Gesichter dabei und ich bin schließlich neugierig auf den Lehrkörper.

Der nächste große Schritt in Richtung Einschulung ist nun der Anmeldenachmittag und mit ihm die ersten "richtige" Schulstunde zum schnuppern für unseren Mittleren.



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